#1

Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 06.02.2011 15:21
von fredrock • 4.421 Beiträge

Zitat
Das „Nichts“ als Fähigkeit der Negation,lässt die Freiheit zu, zu sagen „ich bin das, was ich sein werde“.
Muss man Daraus gleich ne Religion oder Pseudo- Religion machen ?



Die Schwarze Philosophie beschäftigt sich Explizit mit diesem Thema, wie aus dem Sein das Nichts wurde also die Freiheit des Menschen durch die Möglichkeit der Negation.

Nichts anderes findet man z.b. Im Satanismus wieder, wo allerdings mehr Schein als Sein wiedergegeben wird.


zuletzt bearbeitet 17.02.2011 16:55 | nach oben springen

#2

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 08.02.2011 14:23
von fredrock • 4.421 Beiträge

Der Unterschied einer Realität und dessen, was nur geregelt ist, scheint offensichtlich.

Naturgesetze beginnen immer so.. "Du kannst nicht.."
Gesetze der Menschen so.. "Du sollst nicht.." (oder sollst eben)

Der Unterschied ist Eminent und leider immer wieder vom Menschen verkehrt worden.
Menschliche Gesetze sind eben keine Naturgesetze, die unumstößlich unser Dasein Bestimmen.
Sie geben uns nur Handlungsanweisungen, wie etwas sein sollte.

Du sollst nicht töten, macht natürlich Sinn, auch wenn es kein Naturgesetz ist.
Gesetze haben auch immer eine Wertung also auch Moralische Inhalte.

Menschen neigen dazu,, gewisse (Menschliche) Gesetzmäßigkeiten als Werte des Lebens zu verstehen.
Das macht natürlich in vielen teilen absolut Sinn, wie angesprochenes Beispiel.

Aber in vielen Fällen macht es weniger Sinn, sondern den Menschen regelrecht Krank.
Sei es nun Gesetze die von Politik oder Religion ausgesprochen werden, oder ob es sich um Gesellschaftliche Regeln handelt.

Beispiel;

Zitat
Wer keine Arbeit hat ist nichts Wert !.


Wenn man vermeintlich nichts für eine Gemeinschaft leistet, sondern Sie gewissermaßen Solidarisch ausnutzt.
Dann soll sich so ein Mensch mit gutem Recht Wertlos fühlen.

Das ganze gibt es auch noch in Extremer Form gerade in den Köpfen der jüngeren Fraktion,,, in etwa..
Wer kein Geld oder Freunde oder tolle Klamotten oder das neuste Handy hat , ist eh nix Wert.

Menschen die irgendwo sich die Köpfe einschlagen, wegen eines Glaubens oder durch Hunger verrecken.. sind auch nichts Wert, die haben ja nicht mal ne Großräumige Lobby, die darauf Aufmerksam macht.
Und sowieso sind die ja selber Schuld...

Polarisieren soll Entkräften.

Aber kommen wir nochmal auf dieses faule Schwein von Hartz 4 Empfänger zurück,der sich auf unser aller kosten ein schönes Leben macht.
Regeln die aufgestellt werden, beinhalten auch immer einen Prozentsatz der sich nicht daran hält.
Regeln der Menschen sind keine Naturgesetze!.

Ob wir nun den Hartz 4 Empfänger nehmen oder den Politiker, den Wirtschaftler oder den Katholischen Pfarrer.
Regeln sollen das "Gute" miteinander in einer Gemeinschaft ermöglichen.. fragt sich nur welche Gemeinschaft gemeint ist.

Ländergemeinschaft, Staatengemeinschaft,Weltgemeinschaft ?.
Die Welt ist ein Akt der Piraterie und von unzähligen Dummen Dogmen befallen.

Regeln der Menschen sind keine Naturgesetze!.
Und bevor man irgendeinen Menschen verurteilt,sollte man mit offenen Geist durch die Welt gehen.
Man kommt nicht umher ständig alles und jeden in Frage zu stellen, denn tut man dieses nicht.
Dann Glaubt man Tatsächlich daran,das Naturgesetze vom Menschen gemacht wurden und nicht umgekehrt.

Menschen interpretieren nur das was um Sie geschieht,, Naturgesetze und alles andere und aus Erfahrung handeln Sie
(IHRER Erfahrung...Subjektiv !)


zuletzt bearbeitet 08.02.2011 14:39 | nach oben springen

#3

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 10.02.2011 21:04
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

vom Thema: Nihil - die Reise ins Nichts
her:
Gehirngulasch mundet erst dann wenn alle Zutaten optimal abgestimmt und serviert werden.
Dann geb ich mal etwas Paprika zum Gericht.

Erstmal muß ich von meiner Existenz als Mensch in einem Raumzeit-Kontinuum ausgehen.
D.h. auch zuerst von meinen Erfahrungen. Dabei fällt auf, daß ich da mit der Macht beginne.
Nietsche nannte es den "Willen zur Macht". Aber irgendwie trifft es das nicht so ganz.
Ich nehm das Wort Macht einfach mal wörtlich. Also von machen, tun Tat.
Und Goethe bestättigt das in seinem Faust, wenn er schreibt:

Zitat von J. W. von Goethe
Es sollte heißen: "Am Anfang war die Tat!"


Was nun gleich den Nihilismus ad absurdum führt, denn aus Nichts kann kein Sein entstehen.
Doch das Sein (Du nennst es das "Sein an sich") ist nicht gleichzusetzen mit der Existenz.
Die Existenz ist ein Heraustreten aus dem "Sein an sich" als ein Phänomen (Erscheinung) im Raumzeit-Kontinuum.
Das ist auch die Bedeutung aus dem Griechischen "existemi", das dem Wort Existenz ursprünglich zugrundeliegt.

Das bedeutet jedoch, dass ich vor einem grundsätzliches Problem stehe.
Den das Sein kann ich vom Existenziellen aus nicht fassen.
Hier hilf aber die Wissenschaft weiter indem sie beim Objekt ansetzt. Angefangen von Einsteins Relativitätstheorie über Quantenmechanik zur Stringtheorie bzw. M(embran)-Theorie. Hier löst sich die empirische Materie in interagierende Schwingungsmuster auf und verwandelt sich in ein Nichts - nur vom Standpunkt der menschlichen Existenz aus gesehen.
Schließlich lande ich bei der Neurologie. Und wenn das Gehirn z.B. aus der Wahrnehmung etwas, das ich als Ego und die Welt da draußen, konstruiert stehe ich vom Objekt ausgehend vor dem Nichts.
Doch gehe ich ins andere Extrem und stelle fest: "Es gibt nur mich (das Subjekt)."
bin auch nicht weiter. Denn das Subjekt existiert nur in Beziehung zum Objekten und führt für sich allein betrachtet auch zum Nichts.

Das Nichts als solches ist das vollständige Fehlen von etwas. Das Gegenteil wäre Alles - z.B. beim Wissen.
Dies liegt an dualistischen Denkgewohnheit des Menschen. Doch hinterfrage ich den Dualismus stelle ich fest, daß es eigentlich nur etwas durch meine Denkgewohnheit polarisiert wird - z.B. Wissen als "ich weiß alles" oder im anden Extrem "ich weiß gar nichts (unwissend)" oder in Subjekt und Objekt.

Das Sein (an sich) ist aber so nicht greifbar. Aber "ich bin" - jedoch nicht im Sinne meines Egos.
C. G. Jung hat in seiner Praxis die religiöse Funktion der Psyche gefunden. Religion (Rückbindung an das Sein) äußert sich als die Ahnung, dass der Mensch mehr ist als seine bloße Existenz, in der Sehnsucht nach etwas Verlorengegangem oder Fehlendem oder dem Bedürfnis nach einem tieferen Sinn seines Lebens.
Aber sofort hat der Verstand des Menschen daraus eine Vielfalt der verschiedenen sich einander wiedersprechenden bzw. konkurrierenden Religionen und Philosophien in seiner Vorstellung konstruiert.

Jedoch gibt da Sokrates eine Hilfestellung, indem er sagt:

Zitat
Ich weiß, das ich nicht weiß.


Halte ich mich daran und finde das Nicht, kann ich zumindest festellen was das Sein nicht ist.
Und die menschliche Existenz ist nicht Sein an sich, denn das Sein an sich ist raum - und zeitlos.
Sage ich das Sein ist alles, so ist das nicht richtig, weil ich dann nicht als menschliches Individuum existieren kann.
Stelle ich fest das Sein ist nichts, so ist das ebenso verkehrt, den ich weiß ja das etwas ist.

Im eigentlichen Buddhismus wird das durch die Erkenntis der Natur des Geistes erreicht.
Zen ist die Übung dazu.
Und im Advaita-Vedanta wird das durch das Finden des Atman und das Brahman verwirklicht.
Ich weiß nun kommt Dein Vorwurf, dass ich ein Metaphysiker bin.
Aber bedenke das die Metaphysik das Fundament der Physik bildet (siehe Quantenphysik bis M-Theorie).

Grüße aus nächtlicher Tiefe
Golem


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
nach oben springen

#4

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 11.02.2011 12:55
von fredrock • 4.421 Beiträge

Hallo Golem schön dich mal wieder zu lesen,,auch in deine Worten steht ,,"wie aus dem Sein das Nichts wurde also die Freiheit des Menschen durch die Möglichkeit der Negation."

Wir können nichts Wissen, wenn wir danach Fragen müssen.
Was wir bekommen sind Antworten aber keine Wahrheiten.. Aber irgendwo muss man ja Anfangen und die Erklärung wie aus dem Sein das Nichts wurde,, finde ich auch Erfarungstechnisch am Wert freisten.

Für mich besteht der Mensch durch seine Erfahrung und die Negation, das Nichts macht ihn frei,, in der Geschichte und heute.. wobei jetzt Frei nicht Moralische Bedeutung ist...


nach oben springen

#5

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 05.03.2011 11:30
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Hallo fred,

bin zur Zeit nur sporadisch online.

Das mißverstehst Du. Sein aus dem Nichts gibt es nicht.
Das hab ich auch in meinem Beitrag genau so gemeint.
Sein aus Nichts ist nur eine falsche Schlußfolgerung aus dem Dualismus, der nur in unseren Gedanken existiert - nicht im Sein.
Was das Sein selbst ist, kannst Du nicht beschreiben. Was das Sein ist, kannst zwar sein bzw. leben, aber Du kannst nur beschreiben was es nicht ist.
In unseren gedanklichen Konstruktionen, die unsere Wahrnehmung als Grundlage haben und gewohnheitsmäßig nur dualistisch geprägt ist, wird in Alles oder Nichts getrennt.
Nichts ist das Fehlen von etwas und kann, wie der Minuspol einer Autobatterie ohne den Pluspol (hier Alles) nicht existieren kann.

Mittlerweile ist selbst die Physik schon an die Grenze gestossen und stellt fest, dass es eventuell schon vor dem Urknall ein Universum gab und auch danach ein neues entstehen wird. Siehe Quantenphysik, String- und M-Theorie, sowie Berechnungen zu einer Zeit vor dem Urknall. D.h. auch in letzter Konsequenz das es etwas gibt das vor bzw. außerhalb von Raum und Zeit und somit auch außerhalb unsere Existenz gibt. Doch dieses etwas - nennen wir es Sein - ist der Anfangs- Erhaltungspunkt unserer Existenz als Mensch in diesem Universum als auch dieses Universums selbst.

Es gab schon immer das große Mißverständnis das Nicht mit Nichts gleichzusetzen.
Hier hilft nur der Logos im Sinne Heraklits weiter. Die menschliche Logik bleibt jedoch im Dualismus stecken.
Logos ist auch nicht gleichzusetzen mit Logik.

Da wir sehr mit unserem Verstand indentifiziert sind stehen wir vor einer endlos, bodenlosen Leere, die nicht mal mit dem Begriff eines Nichts beschrieben werden kann, wenn wir uns mit Negation (Nicht) und Nichts bzw. jenseits unseres auf Dualismus basierenden Verstandes beschäftigen.
Die Logik des Aristoteles ( A ist B, A ist nicht AB und auch nicht BA, B ist nicht A, nicht AB und auch nicht BA) hilft nicht weiter, wenn es um etwas geht das weder als A noch B beschrieben werden kann.
Für unsere Existenz (Erscheinung - d.h. nicht Sein) als Mensch ist das sehr hilfreich und auch um möglichst weise damit umzugehen (siehe Philosophie), aber die Wahrheit, das Leben, die Wirklichlichkeit, der Weg usw. oder gar eine Beantwortung z.B. der Frage: "Wer bin ich wirklich?" führt das immer in Sackgassen oder bestenfalls im Kreise herum.

Ja anfangen müssen wir beim unserer Existenz als Menschen in diesem Universum mit diesen Gesetzen.
Das Nichts gewährt uns nur die Freiheit eines Kettenhundes, der sich frei wähnt, weil er sich im Kreise innerhalb der Reichweite der Kette (Existenz) bewegt. Beim Nicht stellst der Mensch fest das er in dieser Existenz gefangen ist und seine Existenz nur eine gedankliche Konstruktion ist und nicht wirklich ist - eine Nicht-Existenz (z.B. Philosophie aus dem Advaita Vedanta (nicht dualistische Philosophie)
Dies ist der Anfang der Wahrheit. Die Erfahrung zu machen ist jedoch ein Horror. the hunt

Aber der Mensch versteht danach warum es heißt:
Die Wahrheit macht uns frei!

Grüße aus nächtlicher Tiefe
Golem


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
nach oben springen

#6

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 05.03.2011 22:43
von fredrock • 4.421 Beiträge

Nach meiner Meinung beschreibt das Nichts, was ich nur aus dem Seienden auch nur Denken kann.. eben diese Grenze des Verstandes.. es kann für uns nichts anderes sein als Negation,, woraus sich eben die Zahlreichen Gründe und Begründungen formulieren lassen.

Der Mensch hat ein enormes Problem.. und dieses scheint sich Sachen und Zustände erklären zu wollen, von denen er gar nichts Wissen kann.. aus solchen Gründen wurden bereits die fatalsten Gedanken Gebäude erschaffen,, und davon will ich mich Distanzieren.. weil das Nichts außer Glaube ist.


nach oben springen

#7

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 06.03.2011 12:10
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Platon schreibt über Sokrates:
"Ich weiß, daß ich nicht weiß.

Es gibt einen Unterschied zwischen Wissen, das man lernen kann und auch in Worten formulieren kann, und einer Gewißheit. die man zwar weiß, aber nicht in Worte fassen kann.
Das Problem ist das Bewußtsein.
Bewußtsein genauer das Oberbewußtsein ist nur der Teil des Seins, der uns bewußt ist.
Ja der Verstand hat Grenzen und wir sind nicht bloß unser Verstand, sondern mehr als das.

Ok ich habe mich mißverständlich ausgedrückt.
Nichts ist Negation, aber ein negatives setzt ein positives voraus sonst gibt es keine Negation.
Nicht dagegen ist eine Verneinung und die Grundlage der Erkenntnis, die über das Bekannte hinausgeht.

Zum Beispiel der Advaita, der Vaijrana-Tantra, Zen und Taoismus.
Die haben nichts mit Religionen oder Pseudo-Religionen am Hut.
Daher gibt es da auch nicht viele ernsthaft praktizierende.
Die sind eher sowas wie konfessionslos.
Damit ist nicht gemeint bloß keiner der Religionen anzugehören, sondern Gewißheit anstatt nur irgend einem Gedankengebäude (egal ob Weltanschauung - wie z.B. die Wissenschaft oder irgendeiner der Religionen - zu glauben, nur weil das für eine am plausibelsten klingt.
Selbst der Atheistismus ist eine Religion. Denn er glaubt nur das es einen Gott nicht gibt, aber er weiß nicht ob es wirklich so ist.

Na gut lassen wir das. Wie will man auch etwas das nicht-dual und außerhalb von Raumzeit ist mit dualen Worten der Raumzeit-Existenz beschreiben.
Aber versuchen muß es der Mensch trotzdem. Denn das Denken ist nicht bloß ein logisches, sondern auch ein kreativer Prozeß, sobald man über das passive Stadium bloßer Gedanken und Nachdenken, die irgendwer, irgendwann schon mal gedacht hat, hinausgeht.

Ich weiß, daß ich nicht weiß.
Aber wenn ich weiß was das Nicht ist, verstehe ich das Wesentliche, Wichtigste und Grundlegenste.
Der Verstand, der nur dual denken kann und Gedankengebäude konstruiert, sieht das als Negation und setzt es gleich mit nichts wissen können. Aber das ist wie mit den Entdeckung, die Elektrizität gab es schon immer, aber nutzbar konnte es erst gemacht werden als der Mensch mit kreativem Denken über das Bekannte hinausging und es entdeckte und verstand.


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
nach oben springen

#8

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 17.03.2011 20:02
von fredrock • 4.421 Beiträge

Na ja wenn man mal zugrunde legt, das die meisten Menschen sehr Affektiv (Emotional) Denken und unter unreflektierten Erfahrungs- Bausätzen,, ist das Denken als Lehre,, fast wie die gesamte Philosophie,, sowas wie das Myspace im Social Network.

Das ist denne die Realität mit dem die Politik und Medien Arbeiten,, wenn sie es nicht sogar Erzogen haben..ich wollte nurmal auf das Denken als kreativen Prozess zurück.. für meinen Geschmack n bissl zu kreativ,, wie auch die Lehren des Metaphysischen,, auch nichts anderes wie eine Denkformel ? und das alles eben mittels Negation,, ich bleib dabei..the hunt


zuletzt bearbeitet 17.03.2011 20:05 | nach oben springen

#9

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 19.03.2011 00:00
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Kreativ Denken bedeutet doch etwas originelles, etwas das noch keiner gedacht hat zu denken.
Und da ist und bleibt die Fragestellung: "Wer bin ich?" ungeschlagener Favorit seit Jahrtausenden, gefolgt von der Frage nach der Realität und etwas abgeschlagen die Frage ob es Gott gibt oder nicht.

Nur das Nicht hilft da weiter.

Die Physik kann da keine Antwort liefern - also bleibt ja bloß die Metaphysik. the hunt
Selbst die Naturwissenschaften gleichen immer mehr der Philosophie.

Du kannst gerne bei dabei bleiben. Sicher ist auch das Metaphysische insoweit eine Denkformel, wie man versucht etwas in Worte zu fassen, für die Worte nicht ausreichen. Also bleibt da bloß die Negation.

Nunja ich bin halt ein schwarzer Geist, der stets verneint. Denn was nicht verneint werden kann ist das was eigentlich ist und was ich 100%ig wissen kann - also absolut wahr und wirklich ist.
Alles andere ist nur eine Annahme. Auch die Physik und die Naturgesetze sind letzlich nur Annahmen, die auf der Erkenntnis aus Sinneserfahrungen (Empirismus) beruhen. Aber sind Sinneserfahrungen wirklich und wahr? Nein, wir nehmen nur an das sie war sind. Und, solange ich in meinem Alltag mit dem täglichen Einerlei beschäftigt bin, ohne Frage sehr hilfreich. Ebenso zur Bewätigung in diesem Leben. Doch kreativ Denken ist wohl was anderes.

Da bin ich eher absoluter Rationalist und ziehe Erkenntnis aus der reinen Vernunft, die sich hinter der Erscheinung des menschlichen mehr oder weniger emotionalen Gedankenvorganges und Werten befindet.
Deshalb bevorzuge ich auch Heraklit, den dunklen Philosophen.


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
nach oben springen

#10

RE: Schwarze Philosophie

in Der Garten des Geistes 31.01.2012 10:31
von fredrock • 4.421 Beiträge

Der Mensch ist Gefühlsgesteuert und Vernunftbegabt, er steht zwischen Objektiven Gesetzen und Subjektiven Verlangen.. er ist weder Gut noch schlecht.. er ist die Summe der Verhältnisse eben dieser Diskrepanz


zuletzt bearbeitet 31.01.2012 10:32 | nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Hirnforschung und Philosophie
Erstellt im Forum Sternstunde Philosophie von fredrock
0 17.07.2012 12:55goto
von fredrock • Zugriffe: 510
Ökonomie contra Philosophie
Erstellt im Forum Sternstunde Philosophie von fredrock
0 16.07.2012 10:07goto
von fredrock • Zugriffe: 506
Politische Philosophie
Erstellt im Forum Der Garten des Geistes von fredrock
1 25.12.2010 11:16goto
von fredrock • Zugriffe: 442
Die Philosophie
Erstellt im Forum Der Garten des Geistes von fredrock
28 18.04.2010 20:21goto
von Golem • Zugriffe: 1593
We'Re Down Till We'Re Underground
Dauerhaft Werbefrei ....No Bots,Affiliate Links or Junk.



Deutschsprachiges Underground-Portal
Besucher
0 Mitglieder und 19 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Anonimixsog
Forum Statistiken
Das Forum hat 1106 Themen und 30614 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:




Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de