#61

RE: Tanz der Vampire

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 17:22
von private_idahoDementorin
| 5.504 Beiträge

Wie wärs mit "Rosemaries Baby" ?


Ich bin Einzig-Nicht Artig...!!!

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#62

RE: Tanz der Vampire

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 17:34
von fredrock • 4.183 Beiträge

Tanz der Teufel
Originaltitel: The Evil Dead
Horror
USA 1981

Schon als der damals 23 Jahre alte Sam Raimi seinen Film „Tanz der Teufel” dem Publikum in Cannes präsentierte, gingen die Reaktionen auseinander. Mancher konnte mit dem Splatterwerk, das sich vor seinen Augen auftat, so gar nichts anfangen. Andere vermuteten sofort, dass der junge Sam Raimi ein Ausnahmetalent und sein erster Langfilm alles andere als uninspirierter Horrorschund sei. Die letztere Gruppe sollte Recht behalten. Heute ist Raimi einer der angesehensten Regisseure, dessen Schaffen nicht nur im Horrorgenre stilbildend ist. „Tanz der Teufel“ war lediglich der erste Beweis seiner Könnerschaft.

Die fünf Freunde Ash (Bruce Campbell), seine Freundin Linda (Betsy Baker), seine Schwester Cheryl (Ellen Sandweiss) sowie das Pärchen Scott (Richard DeManincor) und Shelly (Theresa Tilly) machen Urlaub in einer abgelegenen Hütte im Wald. In deren Keller entdecken sie ein Buch und ein Tonbandgerät. Auf letzterem befinden sich die Tagebuchaufzeichnungen des vormaligen Bewohners, eines Wissenschaftlers, der berichtet, dass es sich bei dem Buch um das sagenumwobene „Necronomicon ex mortis“ handelt, das Beschwörungsformeln für Dämonen enthalte. Daraufhin folgen ebensolche Formeln und was dann passiert, hätten sich weder die fünf Freunde noch das Publikum in Cannes in ihren blutigsten Träumen vorzustellen gewagt...

„You bastards! Why are you torturing me like this? Why?“ (Ash)

Sam Raimi (Die Killer-Akademie, Darkman, Armee der Finsternis, Schneller als der Tod, Spider-Man, Spider-Man 2), Jahrgang 1959, drehte seine ersten 8mm-Filme schon im Kindesalter, wobei die Quelle der Inspiration nach eigenen Angaben seine umfangreiche Comic-Sammlung war. Mit seinen Freunden Robert Tapert, der als Produzent fungierte, und Bruce Campbell drehte Raimi 1978 zunächst einen dem späteren „Tanz der Teufel“ sehr ähnlichen Kurzfilm „Within The Woods“. Damit erhoffte man sich, das nötige Geld für einen größeren Film einzuspielen. Das hat zwar nicht geklappt, aber der Langfilm kam dann trotzdem zustande. Alles Weitere ist Geschichte. „Tanz der Teufel“ wurde schnell zum Kultfilm. Die Exklusivität des Films wurde noch verstärkt, als die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) 1983 den Film indizierte und ein Jahr später sogar beschlagnahmen ließ. Erst 1995 durfte das Werk nach einem Klagemarathon, der bis vor das Bundesverfassungsgericht ging, in einer um zwei Minuten gekürzten Version wieder herausgebracht werden.

Es ist erstaunlich, was Raimi mit seinen minimalen Zutaten geschaffen hat: Wald, Hütte, Necronomicon, Dämonen, Schrotflinte, Motorsäge – fertig ist das Grundgerüst für einen exzellenten Splatterfilm. Dazu brauchte er nicht einmal gute Schauspieler. Zum Stichwort „Necronomicon“: Dieses spielt in allen drei Teilen von „Tanz der Teufel“ eine wichtige Rolle. Das fiktive Buch geht zurück auf ein Essay des US-amerikanischen Schriftstellers H.P. Lovecraft („History of the Necronomicon“, 1927). Das mit Blut geschriebene und in Menschenhaut gebundene Buch der Toten enthält im Film uralte Begräbniszeremonien und Dämonenbeschwörungen. Durch lautes Sprechen dieser Formeln erwachen die Dämonen und nehmen von den Menschen Besitz. Und das erleben die Protagonisten des Films auch auf ziemlich unschöne Weise. Unter Horrorgesichtspunkten holt Raimi jedenfalls nicht nur alles aus dem Genre heraus, er schaffte es auch, selbiges um etliche Motive und Techniken zu erweitern. Vor allem zu erwähnen sind da Raimis berühmte Kamerafahrten mit der so genannte „Shakycam“. Hierzu wurde eine Kamera auf ein Brett geschnallt und durch den Wald bzw. durch die Hütte gezogen oder getragen und das Ergebnis hinterher mit veränderter Geschwindigkeit abgespielt. Diese Technik wurde eines von Ramis Markenzeichen. Bei „Tanz der Teufel“ findet sie vor allem Verwendung, um die Welt aus der Sicht des im Wald lebenden Bösen zu illustrieren.

„Tanz der Teufel“ ist aber nicht nur eine Aneinanderreihung von starken Szenen (z.B. beim Kartenlegen oder Ashs Blickduell mit Linda), der Film kann darüber hinaus auch mit einem atmosphärischen Gesamtkonzept aufwarten. Der Wald und vor allem die Hütte haben von Anfang an eine äußerst bedrohlich Ausstrahlung, die durch die Entdeckung der Kellergewölbe noch verstärkt wird. Auch als es nach dem Abspielen der Beschwörungsformel zur Sache geht, schafft es der Film, die klaustrophobische Situation weiter am Leben zu erhalten und sich nicht im Gesplattere zu verlieren. Zwar wird gebissen, gekratzt, zerhackt und geschossen, was das Zeug hält, doch die brutalen Szenen sind ebenfalls sehr gekonnt umgesetzt. Trotz des offensichtlichen Augenzwinkerns haben sie auch heute noch nichts von ihrer Intensität eingebüßt. In diesem Zusammenhang sollen auch die tollen maskenbildnerischen Leistungen hervorgehoben werden, die den Besessenen einen einmalig schaurig-skurrilen Look verpassen.

„I know now that my wife has become host to a Candarian demon. I fear that the only way to stop those possessed by the spirits of the book is through the act of... bodily dismemberment.” (ein toller Tipp vom Tonband)

Eine Diskussion über die Frei- bzw. Unfreiwilligkeit der Komik einiger Splattersequenzen dürfte angesichts der Entwicklung, welche die „Tanz der Teufel“-Trilogie genommen hat, überflüssig sein. (Hierzu empfiehlt es sich, einmal den Audiokommentar der DVD zu hören.) Doch trotz des Schalks, der Raimi & Co bei „Tanz der Teufel“ geritten hat, ist der rohe Erstling trotzdem nichts für Leute mit schwachen Nerven. Natürlich steht es zusätzlich außer Frage, dass die Effekte mittlerweile ein Vierteljahrhundert alt sind und dass nur ein kleines Budget zur Verfügung stand. Und das sieht man auch. Was den Machern trotz des geringen finanziellen Handlungsspielraums alles gelang, zeugt aber von deren Enthusiasmus. Die Vielzahl der Einfälle, die der Regisseur und sein Team bei „Tanz der Teufel“ unterbringen, erstaunen immer wieder auf’s Neue. Doch obwohl der Film ein wahres Ideenfeuerwerk ist, sollte es Raimi mit dem zweiten Teil der Trilogie gelingen, noch einen drauf zu setzen. 1987 erschien „Tanz der Teufel 2“. Der deutsche Untertitel lautete „Jetzt wird noch mehr getanzt.“ Dort bittet Antiheld Ash die Dämonen der Finsternis auf schrecklich komische Weise nicht zum letzten, aber zum besten Mal zum Tänzchen.


Quelle/filmstarts.de

Angefügte Bilder:

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#63

Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 17:43
von fredrock • 4.183 Beiträge

Rosemaries Baby
ist ein Horrorfilm des polnischen Regisseurs Roman Polański aus dem Jahr 1968.

Mia Farrow gelang mit diesem Film der Durchbruch als Schauspielerin. Die Meinung der Kritiker und des Publikums war und ist gespalten. Der Horrorfilm stieß vor allem in amerikanischen Kirchenkreisen auf massive Kritik und wurde vom National Catholic Office for Motion Pictures (NCOMP) wegen „Perversion fundamentaler christlicher Glaubensvorstellungen“ und „Verhöhnung religiöser Persönlichkeiten und Gebräuche“ mit dem Prädikat C für „Condemned“ („Missbilligt“) belegt. Dennoch wurde er zum Kassenmagnet.

Mit Rosemaries Baby gelang dem polnischen Regisseur nach Tanz der Vampire (1967) ein weiterer Klassiker, der als der erste einer Reihe von psychedelischen Horrorfilmen gilt wie Der Exorzist, Das Omen oder Carrie, die ab den späten 1960er und vor allem in den 1970er Jahren große Erfolge feierten. Der Film wurde mit einem Budget von 3,2 Mio. US-Dollar hergestellt und spielte 30 Mio. US-Dollar an der Kinokasse ein. Die Dreharbeiten fanden zwischen dem 21. August und dem 6. Dezember 1968 größtenteils im Dakota Building in New York City, Central Park West statt. Im gleichen Gebäude lebten in den 1970er Jahren Yoko Ono und John Lennon, der vor den Eingangstüren des Hauses 1980 ermordet wurde.


.

Angefügte Bilder:

zuletzt bearbeitet 23.12.2009 17:45 | nach oben springen

#64

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 17:51
von private_idahoDementorin
| 5.504 Beiträge

Dankeschön...das ging aber wieder fix!


Ich bin Einzig-Nicht Artig...!!!

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#65

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 18:24
von FrechdachsDer Regenbogenmann
| 526 Beiträge

Aber sowas von fix!!
Wenn jetzt noch jemand ne Idee hat wo men den originalen Tanz der Teufel auftreiben kann, in De steht er ja immer noch auf dem Index, selbst wenn er im Vergleich zu aktuellen Filmen schon fast in die Kategorie "Wir warten aufs Christkind" gehört...


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#66

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 18:46
von fredrock • 4.183 Beiträge

Original Englisch oder -uncut- ? einfach ne PN an mich


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#67

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 19:39
von FrechdachsDer Regenbogenmann
| 526 Beiträge

Bei einem Film müßt Ihr mir mal auf die Sprünge helfen... war ende der 80'er oder was später. Grobe Handlung: Zwei kleine Jungs finden in einem Loch im Garten eine Druse (oder wie das Dingens sich schimpft, so ne Steinkugel mit Kristallen drin...), aus dieser kommen dann so kleine, graue Monster, etwa in Gremlingröße. Der Rest ist wie bei vielen anderen Filmen, die Vieher wollen die Weltherrschaft oder so und zum Schluß erledigt einer der Jungen, ein Nachwuchshardrocker, das Hauptmonster mit der Modellrakete. Gab später noch nen zweiten Teil davon. Ich komm nur nicht mehr auf den Titel, war jedenfalls ganz lustig. Ich meine irgendwas mit "Gate", sicher bin ich mir aber net....
Und noch ein Kultfilm den kaum einer kennt, "Schlock, das Bananenmonster". War auch einfach nur klasse, vor zwanzig Jahren...

Ich habs, Gate, die Unterirdischen war der erste Film


zuletzt bearbeitet 23.12.2009 19:42 | nach oben springen

#68

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 20:04
von fredrock • 4.183 Beiträge

Meinste " critters " ?


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#69

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 23.12.2009 20:08
von FrechdachsDer Regenbogenmann
| 526 Beiträge

Ne, hab mein Rätsel doch schon selbst gelöst, siehe oben ganz unten


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#70

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 06.01.2010 20:37
von RedravenSturmkind
| 1.895 Beiträge

Wie wär es mit was schönem zu Sherlock Holmes und Wolfman?


...und das Chaos gebar eine Tochter...



Selbst wenn du auf natürlichem Wege geboren wurdest
Heißt das nicht, dass du eines natürlichen Todes sterben wirst

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#71

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 09.01.2010 19:41
von fredrock • 4.183 Beiträge

Zu Diesem Film gibt und gabs schon ne Menge bei uns,
darum dachte ich mir mal anstelle eines Posters was anderes aus.


SCHWULER SHERLOCK

Downey Jr. gefährdet "Holmes"-Sequel

Sherlock Holmes turtelt mit Dr. Watson? Für Robert Downey Jr. naheliegend, für Literatur-Puristen Blasphemie - und auch die Rechte-Inhaberin zeigt sich alles andere als erbaut von dieser Vorstellung.

Robert Downey Jr., Star aus "Iron Man" und ab 28. Januar auch hierzulande als "Sherlock Holmes" zu betrachten, ist ja generell nie um einen flotten Spruch verlegen. Allerdings sollte er aufpassen, sich nicht sein Kerngeschäft kaputt zu quatschen.

Aktuell lösen seine lockeren Ausführungen in der Show von Talker David Letterman stark gemischtes Echo aus. Hier hatte der Schauspieler nämlich angeregt, das geplante Sequel zu "Sherlock Holmes" um homoerotische Aspekte zu bereichern. Bei dem von ihm verkörperten Meisterdetektiv könne es sich sehr wohl um einen "sehr männlichen Schwulen" handeln. Nicht das erste Mal, dass Downey Jr. das Verhältnis des Kult-Ermittlers zu seinem Chronisten und Begleiter Dr. Watson - im Film verkörpert von Jude Law - tendenziös kommentierte: "Wir sind zwei Männer, die Zimmer samt Bett teilen und gerne ringen" lautete eines seiner süffisanten Statements.

Rechteinhaberin will den Stecker ziehen

Nicht so witzig fand das allerdings Andrea Plunkett, die Inhaberin der US-Rechte an der Romanfigur: "Ich hoffe, es handelt sich nur um ein Beispiel für Downeys Sinn für schwarzen Humor", äußerte sie sich zu dem brisanten Thema. Sie habe beim besten Willen nichts gegen Schwule - wohl aber gegen Menschen, die den Geist der Bücher verfälschen wollen. "Es wäre zwar eine drastische Maßnahme, aber ich müsste die Rechte für weitere Filme entziehen, wenn das eines der zukünftigen Themen wäre." Somit ginge auch Downey Jr. ein Engagement flöten, dass ihn vermutlich im Laufe mehrerer geplanter Fortsetzungen noch viele Millionen Gage aufs Konto gespült hätte. Wer's hat...

Und auch, wenn Jude Law zweifellos eine Verlockung für Männlein wie Weiblein darstellen kann: Besonders werksgetreu wäre diese Variante tatsächlich nicht. Im ganzen Holmes-Zyklus von Sir Arthur Conan Doyle gibt es letztlich nicht eine in homophobe Richtung interpretationsfähige Stelle. Selbst, wenn seit Erscheinen der Romane immer wieder versucht wird, den beiden Figuren diese Neigung mit auf den literarischen Weg zu geben.


zuletzt bearbeitet 09.01.2010 19:47 | nach oben springen

#72

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 09.01.2010 19:42
von fredrock • 4.183 Beiträge

Hinter den Kulissen von "Wolfman"

Zu Diesem Film gibt und gabs schon ne Menge bei uns,
darum dachte ich mir mal anstelle eines Posters was anderes aus.



zuletzt bearbeitet 09.01.2010 19:46 | nach oben springen

#73

RE: Rosemaries Baby

in Filmposter/Wallpaper 09.01.2010 19:51
von RedravenSturmkind
| 1.895 Beiträge

Nette Sachen hast du da wieder gefunden... Danke! verkleinert


...und das Chaos gebar eine Tochter...



Selbst wenn du auf natürlichem Wege geboren wurdest
Heißt das nicht, dass du eines natürlichen Todes sterben wirst

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