#11

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 24.04.2010 19:11
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Danke find ich super the hunt


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
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#12

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 24.04.2010 19:11
von fredrock • 4.421 Beiträge

Also ich Denke sooo....

Wenn man die Struktur der Welt sich begreiflich machen will, dann muss man zunächst den Naturgesetzen folgen.
Denn diese Struktur muss so beschaffen sein, das sie überall gleich gilt (wie auf Erden so auch im Himmel).
Dies ist eine sehr Isolierte Sichtweise, aber nur so kann man auch Antworten erlangen, indem man einfache Fragen zunächst stellt.
Gleichungen und Wechselwirkungen scheinen einem zu begegnen, alle Naturgesetze treten in Gegenseitiger Wirkung auf.

Und schwupps hat man die Kausalität am wickel, alles bedingt dem anderen .. ne ganz wichtige Sache und erstes Goldenes Gebot, welches aber nun erst mal den naturgemäßen eigen ist und nicht dem Individuellen, dem Menschen z.b.

Aber ich Denke bereits hier wird klar worauf ich eigentlich hinaus will....

So den Anfang habe ich schon,, ich mach dann immer weiter wenn ich Zeit habe,, sonst vergesse ich das alles, drumm schreib ich es hier auf..


zuletzt bearbeitet 24.04.2010 19:12 | nach oben springen

#13

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 24.04.2010 19:35
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Naturgesetzen folgen? Ah - das und manch anderer Beitrag lassen da Kants "Ding an sich" und seine Sicht der Realität anklingen.
"Wie auf Erden so auch im Himmel" lassen mich schonmal hoffen, daß Du aber nicht soweit gehst wie der materialistische Empirismus der Wissenschaft.

P.S.: Es hilft sehr die Ausführungen in Microsoft Word oder einem ähnlichen Texteditor zu verfassen.
Das ist übersichtlicher und leichter als das hier in der Webseite zu tun.


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Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
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zuletzt bearbeitet 24.04.2010 19:37 | nach oben springen

#14

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 24.04.2010 19:57
von fredrock • 4.421 Beiträge

Na schau mal im Prinzip is es ja immer das gleich egal von wem oder wie, der Mensch als Forscher seiner Welt, er beobachtet , Schlussfolgert , Interpretiert (halt jeder so wie die Vorbedingungen)..


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#15

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 24.04.2010 20:24
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Ich bin sehr gespannt auf Dein beobachten, schlußfolgern und interpertieren (sowie Deine Vorbedingungen)...


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Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
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#16

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 27.04.2010 14:35
von fredrock • 4.421 Beiträge

Ja ne so auf Komando is och doof the hunt

Das Problem was ich mit dem Menschen habe, ist die Leichtigkeit ihres Seins.
Ich meine im Grunde scheint der Mensch recht leicht gestrickt zu sein.

Schauen wir mal etwas zurück, als der Mensch noch in einer sehr Bedrohlichen Umgebung lebte, dort wurde erstmal zum Selbstschutz alles als sehr Bedrohlich also negativ bewertet.
Heute ist es aber auch so, das bereits alles was einem unangenehm ist, was mich an meiner Persönlichen Entwicklung,alles was mir meinen Spaß oder mein Ego in Zweifel stellt, als Potentielle Bedrohung erkannt und als Negativ dargestellt wird..

Die Natur ist ohne Eigenes Ich, sie IST .. ohne zu wollen oder ohne jeden Plan,, Natur ist eine Struktur, die wir nur ein wenig erkennen können.

Natur ist einfach da und fragt nicht warum oder wieso, sie ist sich sozusagen selbst genug.. wie viel könnte der Mensch daraus lernen ?
Und zwar immer dann,, wenn der Mensch glaubt mehr zu sein im Inneren oder äußeren wie die Natur selber... also auch hier ein Aufruf zur Reflexion ??.

Wäre der Mensch nicht in Sich so Behindert, wäre es wahrlich eine Tugend ;-)
Ob dieses nun als eine Art Geistiger Behinderung oder einfach ein, "Sich selber im Wege stehen " ist ? vermag ich dabei nicht zu sagen..


zuletzt bearbeitet 27.04.2010 15:02 | nach oben springen

#17

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 01.05.2010 11:55
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Zitat von fredrock
a ne so auf Komando is och doof

Das Problem was ich mit dem Menschen habe, ist die Leichtigkeit ihres Seins.
Ich meine im Grunde scheint der Mensch recht leicht gestrickt zu sein.

Schauen wir mal etwas zurück, als der Mensch noch in einer sehr Bedrohlichen Umgebung lebte, dort wurde erstmal zum Selbstschutz alles als sehr Bedrohlich also negativ bewertet.
Heute ist es aber auch so, das bereits alles was einem unangenehm ist, was mich an meiner Persönlichen Entwicklung,alles was mir meinen Spaß oder mein Ego in Zweifel stellt, als Potentielle Bedrohung erkannt und als Negativ dargestellt wird..


Bei mir ist das Denken über das Thema Metaphysik immer vorhanden, im Alltag oder im Job läuft es in meinem Unterbewußtsein weiter. Doch sobald ich das Thema bewußt aufnehme ist es voll wieder da. Aber das liegt wahrscheinlich an meinen Erlebnissen, die ein Denken nur als Theorie des Themas nicht zulassen.
Das Thema Metaphysik nicht nur als Theorie zu sehen und über Religion oder Glaube nicht zu theoretisieren, erschüttert direkt die Grundfesten des Phänomens (Erscheinung) des Menschen, seiner Persönlichkeit und seiner Ich-Integrität. Sich mit der Philosophie oder der Metaphysik nur theoretisch zu befassen hat ja dann keine wirkliche Konsequenz. Es ist ein Hobby, das mit dem „wirklichen“ Leben und dem Alltag nichts zu tun hat. Man kann immer in einem sicheren Hafen seiner eigenen Realität verankert sein. Sich wirklich damit zu befassen heißt den sicheren Hafen verlassen und sich der unbekannten Wirklichkeit und der absoluten Wahrheit zu stellen.
Letztendlich landet man dann bei der bewußten Antwort auf die Frage von Sheakspears Hamlet:
„Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage!“
Die Konsquenz einer Antwort mit den Worten aus einer Publikation einer Uni zur sozialpsychologischen Terror-Management-Theorie beschrieben:

Zitat
…, daß der Selbstwert einer Person die Funktion eines kulturellen Angstpuffers hat, der das Individuum vor dem existenziellen Terror (Angst vor dem eigenen Tod) schützt, den das Wissen um die eigene Sterblichkeit potentiell beinhaltet. Der Mensch hat mit dem Anwachsen seiner kognitiven Fähigkeiten kulturelle Weltbilder geschaffen, die die Welt erklären und Vorhersagbarkeit, Permanenz, Ordnung und Sinn in das Universum bringen, was die Verdrängung dieses existentiellen Terrors erst ermöglicht. Der Selbstwert eines Individuums besteht demnach aus 2 Komponenten, und zwar dem Glauben an eine kulturelle Weltsicht und den damit verbundenen Normen und Werten und dem Glauben, daß es diese Standards und Werte erfüllt oder übertrifft. In einer Reihe von empirischen Überprüfungen der Theorie konnte gezeigt werden, daß beim Bewußtwerden der eigenen Sterblichkeit auf Bedrohungen des Weltbildes (eigene Realität) mit Anstrengungen reagiert wird, dieses zu stabilisieren.


Kurz:
"Die Bedeutung und die Existenz selbst eines jeden Menschen ist ein von ihm zuhöchste Überbewertung dieses Phänomens – an dem er mit allen rationalen und irrationalen Mitteln krampfhaft versucht sich festzukrallen."

Also ja; der Mensch ist im Grunde sehr einfach gestrickt.
Aus dem Grunde verstehe ich das Beharren der Menschen in ihrer Leichtigkeit des Seins.
Es ist nur die extreme Verdrängung der Angst vor der absoluten Wahrheit bzw. dem eigenen Tod.
Aber die Existenz Ihres Lebens ist so nur eine Krankheit deren Endstadium der Tod ist.

Natur ist für Dich das einfache Sein?


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Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
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zuletzt bearbeitet 01.05.2010 11:58 | nach oben springen

#18

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 01.05.2010 12:23
von fredrock • 4.421 Beiträge

Natur ist für mich in erster Lineale ein System, so wie z.b Angst eine Chemische zusammengesetzte zweckgebundene Reaktion einfach, ein Prozess ein System ist .

Zitat
„Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage!“



Als Shakespeare fan is es manchmal komisch in wie vielen zusammenhängen dieses Zitat benutzt wird, geht es dem Protagonisten doch hier in erster Linie um die frage nach Leben oder Tod also etwas eher sehr Praktischem the hunt


zuletzt bearbeitet 01.05.2010 12:26 | nach oben springen

#19

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 01.05.2010 15:15
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Natur ist für Dich ein System - ein Prozess.
Na klar dann ist das nächste die Kausalität. Kausalität basiert auf der Zeit. Doch verliert die Zeit im Bereich der Planck-Zeit seine Eigenschaften als Kontinuum. Weiter zeigen Fälle aus der Psychatrie, das das Phänomen Zeit vom Bewußtsein abhängig ist.
Wie aber kann aus einem System oder Prozess Bewußtsein entstehen?

Die Angst vor dem Tod ist als Erfahrung wohl totale Praxis. Das ist ja mein Ausgangspunkt. Und Hamlet als Protagonist geht es genau genau darum bei der Frage. Oder siehst Du es anders?


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Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
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#20

RE: Philosophische Anthropologie

in Der Garten des Geistes 01.05.2010 15:33
von fredrock • 4.421 Beiträge

Mhmm also jetzt die Zeit mit einzubringen is ein Problem welches aber vielleicht ganz gut unterschiedliche Standpunkte klarer macht.
Die Zeit ist ein reines System der Menschen !.
Raum- und Zeitangaben sind in der Relativitätstheorie keine universell gültigen Ordnungsstrukturen, sondern der räumliche und zeitliche Abstand zweier Ereignisse und damit auch ihre Gleichzeitigkeit werden von Beobachtern mit verschiedenen Bewegungszuständen unterschiedlich beurteilt. Bewegte Objekte erweisen sich im Vergleich zum Ruhezustand in Bewegungsrichtung als verkürzt und bewegte Uhren als verlangsamt. Da jedoch jeder gleichförmig bewegte Beobachter den Standpunkt vertreten kann, er sei in Ruhe, beruhen diese Beobachtungen auf Gegenseitigkeit, das heißt, zwei relativ bewegte Beobachter sehen die Uhren des jeweils anderen langsamer gehen und dessen Meterstäbe in Bewegungsrichtung verkürzt. Die Frage, wer die Situation korrekt beschreibt, ist hierbei prinzipiell nicht zu beantworten und daher sinnlos.


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