#151

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 20:20
von fredrock • 4.421 Beiträge

Die Sinn Frage is was rein Menschliches,,, und wenn das Universum irgendeiner Sache dient oder danach funktioniert,, werden wir es, wohl nie erfahren..,,,


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#152

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 20:25
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Jo das stimmt wohl... aber ich dachte der Sinn der Philosophie wäre es sich den Sinn vor zu stellen... auf der Suche nach dem Sinn.
Oder wie oder was ?





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#153

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 20:30
von fredrock • 4.421 Beiträge

Die Philosophie, das Denken im Dualistischem Sinne hat seinen ganz eigenen Berechtigungs- Grund.
Der liegt einmal darin zu Relativieren, dazu kommt man Relativ schnell, wenn man sieht wie Fragen nur zu weiteren Fragen führen aber nicht zu Antworten the hunt

Dieser Punkt ist ein wie ich finde... Besonders...... nur leider .. irgendwie von zu vielen Menschen völlig missachtet... Chaos Theory


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#154

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 20:39
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Also das das vermeintlich sinnlose doch einen Sinn hat... bzw das vermeintlich chaotische doch einem Schema folgt ?
Gibt es darauf denn eine Antwort ?





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#155

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 21:38
von fredrock • 4.421 Beiträge

Mehrere,, so weit es mich angeht,, aber dafür broch ich n bissl mehr Zeit als ich im Moment habe..


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#156

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 21:44
von loocyferFegefeuerungeheuer
| 126 Beiträge

Wartet mal... die Sache mit dem Moos...

Moos speichert Wasser, wie schon gesagt wurde. Es wächst an der Baumrinde und nährt möglicherweise den Baum, schützt ihn vor irjenzwas, hält ihn warm... keine Ahnung, mit Moos kennsch mich net so aus :D. ABER. es is nützlich. Es macht sehr wohl Sinn, daß es Moos gibt. Allerdings: ein zuviel an Moos wird eher schlecht sein. Möglicherweise is Moos auch gar net so pralle, wenns keine Bäume mehr hat, die das Moos nähren, schützen, wärmen oder was auch immer kann.

Fred, ich denke, durchs Philosophieren, also Fragenstellen, die mit weiteren Fragen beantwortet werden, kann man DOCH zu ner Antwort gelangen. Nach der Sache mit dem Moos, wo ich die Nützlichkeit verstehen kann, muß ich feststellen, daß sich mir die Nützlichkeit des Menschen nicht erschließt. Das heißt aber bei weitem net, daß die Nützlichkeit nicht vorhanden ist, sondern das heißt lediglich, daß ich nicht in der Lage bin, zu erkennen, wofür Menschen oder andere Lebewesen oder Moos oder Bäume oder sonstwas nützlich sind. Ich habe aber verstanden, daß eins das andere bedingt, eins ohne das andere nicht kann und daher alles für irjenzwas nützlich is und ein zuviel schlecht is. Warum das so is, kann vielleicht mein beschränkter (also net nur meiner, ne? Net, daß hier einer was reinzümmelümmt *grinz*) Verstand das Große Ganze einfach nur net fassen kann. Oder: NOCH nicht fassen kann?


------------------------------------------
An'ye harm none, do what ye will.

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#157

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 22:32
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

fred die Antworten sind nicht so wichtig, sondern die richtigen Fragen zu finden, um letztlich die Frage aller Fragen stellen zu können.
Die Chaostheorie beschreibt nicht die Unordnung des Systems, sondern dessen Dynamik.

Zitat von Skull
Es wurde die Frage gestellt welchen Zweck die Evolution hat.... leider wurde nicht dazugefragt für wen oder was.

???
Der Zweck jeder Evolution ist eine Vielfalt der Arten und Höherentwicklung durch Auslese.
Das ist doch der Hergang der Evolution.
Für das Universum ist das auch nicht anders. Auch das befindet sich in einem evolutionären Prozeß.

Zitat von Skull
Genau so wie kein Baum Moos auf der Rinde braucht...


Ein Baum wächst doch nicht allein. In Bezug auf das Moos ist es manchmal Symbiose - dann brauchen sich beide - und manchmal eben Zersetzung - dann nützt es der Natur.

Zitat von fredrock
Die Sinn Frage is was rein Menschliches,,, und wenn das Universum irgendeiner Sache dient oder danach funktioniert,, werden wir es, wohl nie erfahren..,,,

Wenn das so wäre gäbe es auch keine Wissenschaften.
In einem Sandkorn ist alles enthalten. Ich kann also vom Sandkorn auf das Universum schließen. Deshalb doch auch vom Menschlichen auf das Universelle.

Zitat von fredrock
... das Denken im Dualistischem Sinne hat seinen ganz eigenen Berechtigungs- Grund.

Na hallo fred, der Dualismus ist nur eine Richtung in der Philosophie. Da gibt es auch noch den Monismus und den Pluralismus. Platons Ideenlehre usw.
D.h. das Denken auf der Grundlage des Dualismus ist nicht das nonplusultra von allem, sondern nur eine Möglichkeit - und beileibe nicht die Beste.

Zitat von Skull
Also das das vermeintlich sinnlose doch einen Sinn hat... bzw das vermeintlich chaotische doch einem Schema folgt ?
Gibt es darauf denn eine Antwort ?


Klar. Die Evolution nicht bloß des Leben, sondern auch des ganzen Universums.
Am Anfang gab es 100% Entropie (Unordnung). Der Wert wird immer weniger im Laufe des evolutionären Prozesses des Universums oder Kosmos (griech. Ordnung) und die Ordnung nimmt immer mehr zu.
Geordnet heißt alles hat seinen Sinn und Zweck.
Irgendwann wird es keine Entropie mehr geben aber dann leider auch keine Dynamik mehr.
D.h. Ziel erreicht.

Nachtrag für Loocy.
Soweit ich das erkenne besteht die Nützlichkeit des Menschen in seinem Selbstbewußtsein und seiner Fähigkeit abstrakt denken zu können.
Zumindest auf die Erde und unserer Natur hier bezogen.
Das Sein ist damit in der Lage sich selbst bewußt zu erfassen.


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
zuletzt bearbeitet 21.09.2010 22:36 | nach oben springen

#158

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 21.09.2010 22:49
von fredrock • 4.421 Beiträge

Zitat
Zitat von fredrockDie Sinn Frage is was rein Menschliches,,, und wenn das Universum irgendeiner Sache dient oder danach funktioniert,, werden wir es, wohl nie erfahren..,,,

Wenn das so wäre gäbe es auch keine Wissenschaften.
In einem Sandkorn ist alles enthalten. Ich kann also vom Sandkorn auf das Universum schließen. Deshalb doch auch vom Menschlichen auf das Universelle.



Und das ist eben so ein schöner Menschlicher Denkfehler wie ich finde,, der Mensch globt er wüsste was,, dabei Puzzelt er da was im Dunkeln zurecht und verkauft das denne als Universum the hunt

Es Passt für uns einiges zusammen, weil wir es nicht anders begreifen können, wir haben aber nicht mal eine Vorstellung von dem waren "Ding"

Zum Dualismus nur ein Zitat,,, the hunt

“We cannot form to ourselves the idea of a pine-apple, without having actually tasted it.”


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#159

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 22.09.2010 12:11
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Zitat
Am Anfang gab es 100% Entropie (Unordnung). Der Wert wird immer weniger im Laufe des evolutionären Prozesses des Universums oder Kosmos (griech. Ordnung) und die Ordnung nimmt immer mehr zu.
Geordnet heißt alles hat seinen Sinn und Zweck.
Irgendwann wird es keine Entropie mehr geben aber dann leider auch keine Dynamik mehr.
D.h. Ziel erreicht.


Da stimme ich Dir nicht zu. Das Universum wird solange dynamisch sein bis es sich selber zerstört. Ob es sich nun auseinander reißt oder wieder in sich zusammenfällt... wie auch immer, aber stillstehen wird es nie. Wie denn auch, jede Sonne hat eine begrenzte Lebensdauer und zerstört sich dann wieder selber.... neue Sonnen entstehen. Dieser Prozess kann doch niemals aufhören.
Mit der derzeit gültigen Urknall Theorie kann ich mich sowieso nicht anfreunden. Sicher ist aber ( nagut, scheint zu sein ) das sich das Universum ausdehnt. Ob das immer so weitergeht weiß niemand. Sollte es aber irgendwann zum Stillstand kommen wird das nur ein ganz kleiner Moment sein, dann wird es sich wieder zusammenziehen. Das zumindest meine Überzeugung nach dem heutigen Wissensstand. Wobei dieses Wissen natürlich auch nur auf unserer Realität beruht.





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#160

RE: Geist = Materie ?

in Der Garten des Geistes 22.09.2010 15:08
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Zitat von fredrock
Es Passt für uns einiges zusammen, weil wir es nicht anders begreifen können, wir haben aber nicht mal eine Vorstellung von dem waren "Ding"


Na ein "wahres Ding" gibt es ja auch nicht. Das erscheint für uns nur so, weil wir nur die Sichtweise in Subjekt-Objekt-Spaltung - eben dualistisch - gewohnt sind. Da kommt Platons Höhlengleichnis wieder ins Spiel. Nur weil ich bloß die Schattenansicht kenne und keine andere, heißt das ja nicht das es auch keine andere Sichtweise möglich ist. the hunt
Darin liegt der eigentliche Denkfehler. Zugegeben vor allem ist es nicht gerade leicht das in Worte zu fassen.

Zitat von fredrock
"We cannot form to ourselves the idea of a pine-apple, without having actually tasted it."


??? Z.B. die Idee "das der Mensch zu den Sternen gelangen kann" war der Beginn der Raumfahrt.
Aber kein Mensch hat bis zur Mondlandung je einen anderen Stern berührt. Es sein den ich glaube Däniken.
Erst muß der Mensch die Idee bilden, um sie schließlich auch technisch abbilden zu können. Platon läßt grüßen. the hunt

Zitat von Skull
Das Universum wird solange dynamisch sein bis es sich selber zerstört.


Umgekehrt: hört die Dynamik auf, wird sich das Universum wieder selbst auflösen und ein neuer Zyklus beginnt.
Eine Sonne explodiert zur Supernova, weil die nach außen gerichtete Kraft größer ist als die Schwerkraft.
Bei Universum wäre das die Explosionskraft die nach dem Urknall das Universum expandieren läßt. Wird die geringer, sodaß letztendlich die Schwerkraft größer wird, implodiert das Universum - nur um wieder mit einem neuen Urknall zu explodieren und sich wieder neu auszudehnen. Der einzige Unterschied zwischen Sonne und Universum ist, das die Sonne ihre Masse bzw. Energie verlieren kann - das Universum aber nicht.
Mit anderen Worten, daß was ich mathematisch (Chaostheorie bzw. Entropie) geschrieben habe, bestätigst Du mit Astrophysik.
Also stimmst Du mir doch zu. Oder?
Wenn Dir die Urknalltheorie nicht zusagt - wie wäre es mir Stephen W. Hawkings Erklärung mit der imaginären Zeit (siehe in "Eine kurze Geschichte der Zeit"). D.h. von uns aus gesehen Richtung Vergangenheit erscheint der Urknall, der aber tatsächlich nie stattgefunden hat. Es erscheint uns nur so.
Alles natürlich immer auf Grund unsere Relativität. In der Realtät gibt es weder die Welt noch ein Subjekt.
Mich erinnert das stark an die Traumzeit der Aborigines als Ursprung der Welt und uns. Und zu De la Barca's:
"... denn ein Traum ist alles Leben - und die Träume selbst ein Traum."


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
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