#11

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 14.10.2010 16:53
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Ja, klar... man denkt drüber nach aber nicht jeder lässt sich dann insoweit beeinflussen das er sein Leben umstellt.





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#12

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 14.10.2010 16:58
von private_idahoDementorin
| 5.677 Beiträge

Nicht sein Leben,das wär auch wirklich übertrieben...aber sein Verhalten sollte man durchaus mal reflektieren find ich..!


Ich bin Einzig-Nicht Artig...!!!

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#13

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 14.10.2010 18:39
von NachtvogelTraumtänzer
| 1.444 Beiträge

kommt ja auch drauf an, wann man im Leben diese Äußerungen von aussen zu hören bekommen hat. Ein "unfertiger" kleiner Mensch, sprich Kind, ist ja noch in der Entwicklung seiner Persönlichkeit. Da bleiben solche Dinge oft ein Leben lang hängen ... es sei denn, man schafft es sie irgendwann zu bearbeiten, wenn es einem bewusst wird.


"und schon ritze ich wieder an der Lebenslinie meiner Hand herum" (Stefan Ackermann)

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#14

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 14.10.2010 20:19
von private_idahoDementorin
| 5.677 Beiträge

Eben...WENN es Einem bewusst wird..ich denke,das ist nicht ganz unwichtig..!


Ich bin Einzig-Nicht Artig...!!!

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#15

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 16.10.2010 13:23
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Die Schwierigkeit liegt daran, dass uns von Babayalter an weiter über die Kindheit, Schule und später im Beruf im eingetrichtert wird wer wir zu sein haben, um einen bestimmten Platz in unserem Umfeld auszufüllen.
In unsere Gesellschaft wir auf Extrovertiertheit Wert gelegt und seit klein auf werden wir auf diese Sichtweise getrimmt.
Bis wir nur noch die kennen.

Sicher hat Nachtvogel recht, wenn Sie schreibt:

Zitat von Nachtvogel
"Ich kann alles sein, was ich sein will / was ich beschließe zu sein."


Aber ein Wunschbild in ein Selbstbild umzuwandeln ist nicht so einfach, indem ich mir das einfach vorstelle und danach handle, um es so umzusetzen.
Um beim Beispiel privates der "stabilen" Frauen zubleiben.
Frau kann sich vorstellen, daß sie schlank ist und auch manchmal exzessiv Fitness treibt und strenge Diät einhält.
Wie vermutlich alle bestätigen können funktioniert das nur kurz und nach einer gewissen Zeit ist Frau noch "stabiler" ist als vorher.

Nun das kommt daher, weil viele das Selbstbild mit einer Vorstellung von sich verwechseln, das durch Fremdbilder (der breite Hintern), eigenem Wunschdenken (wie man gerne wäre) und Selbsttäuschung (wie man sich selbst gerene seht und sich vormacht das man auch so ist).


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
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#16

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 16.10.2010 14:39
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Das stimmt wohl Golem, dennoch behaupte ich das das nur auf Menschen zu trifft die sich von Außen beeinflussen lassen. Das ist nicht bei jedem so. Mir wurde zB. schon oft gesagt das meine Art rum zu laufen nicht der Norm entspricht... das hat aber weder mein Selbstbild verändert noch ein Wunschbild in mir hervorgerufen... es war mir einfach schnuppe.





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#17

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 16.10.2010 19:21
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Nun Skull, da hast Du was mißverstanden. Das Selbstbild wird weder von einem Wunschbild noch von außen beinflußt - außer vielleicht in der Kindheit.
Ob Dir nun Deine Art zu gehen schnuppe ist oder nicht spielt keine Rolle. Selbst wenn Du unbedingt den Wunsch hast das zu verändern ist das garantiert nicht leicht für Dich. Und eine Beinflußung von außen erreicht da schon schon garnichts. Erst recht wenn es sich um Fähigkeiten und Talente handelt die Du oder andere an Dir verändern wollen.

Beim der Person verhält es sich schon ganz anders.


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
zuletzt bearbeitet 16.10.2010 19:21 | nach oben springen

#18

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 16.10.2010 20:03
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Zitat
da hast Du was mißverstanden.


So langsam glaube ich das ganze Leben ist EIN GROSSES Missverständnis.





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#19

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 17.10.2010 13:49
von GolemSchattenspieler
| 171 Beiträge

Wohl wahr.
Das liegt aber daran, daß wir
1. das GROSSE Leben mit unserem Leben verwechseln. Und der
2. Grund liegt am Turmbau zu Babel. Jeder spricht eine andere Sprache, selbst wenn alle die gleichen Worte benützen.
3. ist der moderne Mensch nicht gewohnt seine Blickrichtung auf sein inneres Universum zu richten; und schmeißt damit Bewußtsein, Geist, Seele, Körper, Person, Ego, die Vorstellungen von sich und das Selbst in einen Topf - rührt etwas drin rum, aber nimmt da nur Dunkelheit wahr. Weil er im Dunkeln auf die Schnell nichts erkennt, kommt er zur Schlußfolgerung: "Das ist mein Ich - sonst ist da nix" und wendet sich wieder den "wirklichen" wichtigen Dingen in der Welt zu.

Zitat
Oft stolpern die Menschen über eine Wahrheit, aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.
(Winston Churchill)


Mißverständisse sind oft die Stolpersteine, die im besten Falle zum Zweifel führen. Durch gelangen wir zur Prüfung.
Schließlich erfassen wir durch die Untersuchung die Wahrheit.

Tja und wenn wir erkennen würden, daß es kein "Mein", sondern nur EIN gibt, wären wir schon einen großen Schritt weiter.


__________________
Tod ist alles, was wir im Wachen sehen, und Schlaf, was im Schlummer.
Der Mensch zündet sich in der Nacht ein Licht an, wann er gestorben ist und doch lebt.
Er berührt den Toten im Schlummer, wann sein Augenlicht erloschen; im Wachen berührt er den Schlummernden.
Alles fließt.
Heraklit - der Dunkle Philosoph
520 - 460 v. Chr.
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#20

RE: Selbstbild

in Der Garten des Geistes 17.10.2010 13:53
von private_idahoDementorin
| 5.677 Beiträge

Hm..aber WER bestimmt denn nun letztendlich,was genau die Wahrheit ist ?

Ich denke,es ist vermessen,das wirklich beurteilen zu können...oder hab ich jetzt was falsch verstanden??
Ich behaupte immer noch,das auch DAS relativ ist.. .


Ich bin Einzig-Nicht Artig...!!!

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