#1

Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 23.12.2010 12:55
von fredrock • 4.421 Beiträge

Ich finde es immer wieder sehr Interesannt, wie sehr man alles abhängig macht vom Menschlichen aus.
Ich meine wenn man etwas sich erklaren will, geht man im extrem rein Wissenschaftlich an die Sache.
Man beobachtet,, zieht seine Schlüsse erstellt Thesen und uberpruft selbige bis sie wieder Realativiert werden etc,

Das klappt ja bei den meisten Sachen auch ganz gut, weil man ja immer etwas hat, woran man sich ausrichten kann [oder mehreres]

Aber wie ist es wenn man sich Die grosse Frage stellt nach dem Sein an sich ?
Woran Orientiert man sich da ?
Wie kann man etwas erklaren oder auch nur versuchen zu durchleuchten, wenn man keine Erfahrungswerte hat um etwas zu vergleichen ?

Mann muss sich also als erstes etwas Suchen an dem man sich Ausrichtet, was eben dem Menschlichen Erfahrungswerten entgegen setzt.

Etwas Voraussetzungsloses, etwas was alllein in sich begründet liegt [a priori] Die Form der Erkentniss.
Das also was wir Raum und Zeit nennen, welches ausserhalb unserer Erfahrung liegt.

Was ist Raum und Zeit ,Die Raumzeit oder auch das Raum-Zeit-Kontinuum genannt ?.
Die Vereinigung von Raum und Zeit in einer einheitlichen vierdimensionalen Struktur.
Und in dieser Sruktur gibt es viele Lustige Sachen , wie uns Menschen.

Bei genauerer Betrachtung sieht man also eine Struktur die etwas bewegt, in der etwas passiert.
Schnell ist der Begriff Kausalitat im Gedanke [Ursache und Wirkung]

Objektiv gesehen, kann man ja auch sagen,, hier entsteht etwas.. wird etwas Organisches geschaffen mit Strukturen.

Raumzeit geht mir wieder durch den Kopf,, Kein Raum ohne Zeit,, aber nur, weil wir es anders uns nicht begreiflich machen können.

Der Zeitfaktor ist also ein rein Menschlicher ?
Die Raumzeit wird fur uns ja erst Gegenstand indem wir z.b zwei Punkte in einen Raum setzen und sie verbinden [Zeit].
Ganz klar... keine Zeit kein Raum indem ich etwas verbinden kann.

Man müsste sich aber mal die Raumzeit mit den Augen der Raumzeit vorstellen,, eine Reise ins Nihil in das Nichts wagen.
Was naturlich nicht geht, weil wenn ich von Rsumzeit spreche, habe ich es ja schon einer Eigenschaft zugeordnet habe es bestimmt.
Wurde ich dies nicht tun, hatte ich ja eben das NICHTS das nicht sein, was die Raumzeit fur mich ja eigentlich ist, z.b wie ein Schwarzes Loch,, was sich ja nur verrat durch seine Wirkung.

Aber die Raumzeit hat welche Wirkung auf uns ?
Ja klar sie erschafft mich aber das lasst mich ja immer noch nicht auf sie schliessn, ich muss also eben diese Raumzeit Konstroieren,, was ja och geschehen ist,, von ihren ganzen Wirkungen gelang man schliesslich zu einer angenommenen URSACHE.. is ja logisch oder was ?

Wirkungen haben Ursachen, aber Sinn oder generell eine AUFGABE ??

Wenn ihr mich fragt eben nicht... TEIL 2 folgt


zuletzt bearbeitet 23.12.2010 13:05 | nach oben springen

#2

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 23.12.2010 14:55
von SkullSilence Is Sexy
| 4.277 Beiträge

Zitat
Etwas Voraussetzungsloses, etwas was alllein in sich begründet liegt [a priori] Die Form der Erkentniss.
Das also was wir Raum und Zeit nennen, welches ausserhalb unserer Erfahrung liegt.



Das erinnert mich gleich an Golem:

Zitat
Wenn Du das in Dir findest was ohne Bezug zu etwas ist, das ist das was Du 100%ig wissen kannst.



Ich hab darauf geantwortet das das irreal ist... naja oder anders gesagt das ist etwas was der Mensch nicht begreifen kann finde ich. Wie Du schon sagst... wir begreifen nur etwas wenn wir es mit Erfahrungen vergleichen können.... da kommt dann Golems äh Platons Höhlengleichnis wieder zum Vorschein......
Ich denke alles andere ist reine Fantasie... ob das mit der Wirklichkeit übereinstimmt ? Werden wirs je erfahren ???





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#3

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 23.12.2010 15:19
von fredrock • 4.421 Beiträge

Ja das witzige dabei sind fur mich folgende Punkte

Kausalitat
Realitat
Erfahrung und Vorstellung

Beide letzteren Reflektieren die ersten beiden und bestimmen maßgeblich unser aller leben und das ist ziemlich faszinierend aber vor allem auch Denkwürdig,, also sollte man genauer mal druber Nachdenken, weil da fallen mir immer Sachen wie Schuppen von den Augen oder Dinkel aus dem Acker .. oder wie och immer


zuletzt bearbeitet 23.12.2010 20:25 | nach oben springen

#4

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 24.12.2010 12:32
von fredrock • 4.421 Beiträge

Die Unterscheidung von Erscheinung und Ding an sich


Wirken die Dinge auf uns oder wir auf Sie und werden Sie nur daraus zum Ding ?

Und wieder bemühe ich vor meinem Geistigen Auge ein Schwarzes Loch.
Schwarze Locher machen ja nur auf sich Aufmerksam durch ihre Wirkung, sie selber kann man nicht sehen und als ein Ding an sich Identifizieren.

Wirkungen im Universum verraten uns,, Moment... da muss irgendwas sein, welches solche Wirkungen hervorruft in seiner unmittelbaren Umgebung, ohne das wir die Ursache uberhaupt selber sehen oder selbst Untersuchen können.

Ein Apfel macht auf sich Aufmerksam indem wir ihn sehen.
Streng genommen sehen wir den Apfel auch nur als Wirkung ohne Direkt Bezug auf den Apfel als Ding an sich zu nehmen.

Ursache und Wirkung [Kausalitat] is ja eine Lustige Sache, welche mitunter recht Chaotisch Hand in Hand geht,, Ursache kann ebenso Wirkung sein, ein schwarzes Loch fallt ja och nicht fertig vom Himmel,

Man sieht eine Struktur die auf wechselwirkungen Basiert,, da lasst sich garnicht mehr vom Ding an sich etwas sagen sondern vielmehr uber eine Beziehung,, seinen Wirkungen,,
Also ob Apfel oder Schwarzes Loch.. ich kann daruber nur aufgrund meiner Beziehung zu den Dingen etwas sagen, es Erkennen.
Das ist auch gut so, denn der Bereich der reinen Verstandesbegriffe, der zum Beispiel die Idee der Freiheit und damit Moral erst ermöglicht ist Elementar.

Der Verstand Konstruiert aufgrund der Erkentniss [Beziehung] Begriffe und Inhalte, schliesst von dem einen auf ewas anderes.


Aber aus reinem Sein folgt kein Sollen, dieser Satz scheint mir ebenso Elementar.
Sein macht Sachen Moglich wenn gewisse Voraussetungen gegeben sind, sollte es vielleicht besser heissen ?

Und hier befinden wir uns bereits in der Konklusion der Erkentniss [Der Ganierung] ... der Ethik

Ist es am Ende eine Frage der Satzstellung der Formulierung ?
Wäre die Welt eine ganz andere,, hätte man von Anfang an die Verhältnisse anders Formuliert ?

Das Schicksal eines Schwarzen Loches oder der Elemente die es angeht, sind ja nicht so weil sie so sein müssen.
Sondern sie sind so, weil die Beziehung [Verhaltnisse] so sind.
Wären sie anders wäre es anders eben.

Aaaber jeder der in Physik ein wenig aufgepasst hat, wird nun einwerfen...
NEIN... Verhaltnisse in der Physik sind vorgeschrieben und konnen garnicht anders sein.. will sagen.
Naturgesetze sind überall und zu jeder Zeit gleich, Wasserstoffmoleküle benehmen sich egal ob auf der Erde oder im Universum gleich.

Ohne diese verlasslichkeit mussten wir ja jeden Tag aufs neue darum bangen , ob die Sonne Morgen wieder aufgeht oder nicht,

In der Natur finden wir also apriotische Abläufe [zum Gluck] nur leider keine Ethische Komponente und das ist der Grosse unterschied zu uns Menschen.

Folge 3 [Wie soll ich handeln?] folgt


zuletzt bearbeitet 24.12.2010 12:49 | nach oben springen

#5

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 25.12.2010 12:33
von fredrock • 4.421 Beiträge

Ich muss mir mal eben selber ein bissl gegen das Bein treten, weil ich beim Antwort Posting auf Skull seiner Antwort.
Mal eben locker flockig 4 Kategorien aus dem Ärmel geschüttelt habe ohne die Sonderrolle der ERFAHRUNG genügend heraus zu stellen, was ein kategorischer fehler ist .

Erfahrung bezeichnet sowohl den Gegenstand als auch die Methode der Erkenntnis

Beziehe nich damit naturlich auf Kant aber auch meinen eigenen Überlegungen,, also Erfahrungsmässiges copyright bei Immanuel


zuletzt bearbeitet 27.12.2010 11:11 | nach oben springen

#6

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 11.01.2011 12:54
von fredrock • 4.421 Beiträge

Wie soll ich handeln? 1/2


Die Frage nach dem, wie soll ich handeln, beinhaltet ja auch die Frage.
Nach welchen Gesichtspunkten stehen mir den Handlungswege offen ?.

Mit anderen Worten, gibt es eine Art Bauplan der Informationsverarbeitung von Menschen ?
Bauplan im Sinne, das, das alles auf ein gewisses Ziel hin gesteuert wird.[Mental]

Ja und nun bekommt das alles eine recht eigene Interpretation,, is ja och keen Wunder denn ich schreibe das ja nun, aus meiner ganz Subjektiven Sicht.


Es gibt so ein Ziel im Menschen wie ich meine,,, "Der Wille zur Macht "
Der Wille zur Macht ist ein Gedanke Friedrich Nietzsches, der von ihm zum ersten Mal in Also sprach Zarathustra vorgestellt und in allen nachfolgenden Büchern zumindest am Rande erwähnt wird.

Es geht mir aber nicht um die reine Adaption dieser Überlegungen von Nietzsche, sie dient lediglich als Beifahrer für eine Weile auf meiner Reise ins Nichts.

Bevor man diesen Willen zur Macht genauer Untersucht,muss man erstmal etwas den Begriff "MACHT" Definieren.
Aber das möchte ich in einem eigenen Thread hier im Anschluss machen.


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#7

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 11.01.2011 13:44
von fredrock • 4.421 Beiträge

Macht ...Definition



Jetzt könnte man sich das recht einfach machen und bei Wiki nachlesen,, aber ehrlich gesagt gefält mir der Artikel auf Wikipedia nicht so recht und ich versuche es mal auf meine Weise.

Macht im allgemeisten Verständnis die Summe aller Kräfte und Mittel, die einer Person (Gruppe oder einem Sachverhalt,auch der Natur) gegenüber einem anderen Akteur zur Verfügung stehen.

In der Geschichte gab es unterteilungen des Begrffes der Macht, so teileten z.b. die Römer in "Potestas" die rechtliche Verfügungsgewalt, wohingegen "Potentia" sich v.a auf die Machtmittel bezog.

Im Deutschen Mittelalter wurde der Begriff 'Macht mit dem Begriff ' Gewalt gleichgesetzt.
Die Bedeutung der Machtmittel verwischte bei diesem zusammenschluss einwenig.
Grund hierfur waren die Handlungsanweisungen für Fürsten, in der Erwerbung und Erhaltung von Macht als Selbstzweck.

Mit anderen Worten es ging um die Macht eines Souverans und das war erstmal erstes Gebot, wo man auch vor so mancher List und Grausamkeit nicht zuruckschreckte, (Macht des Adelstandes um jeden Willen), als Legitimationsgrundlage.

Seit dem 19.Jh, wurde Macht einerseits im Sinne der politischen Macht des Staates (Kant) und als übergreifende Macht des allgemeinen (Hegel) untersucht, andereseits Etablierte sich die Macht in allen sozialen Gruppen (Macht Phänomen)

So nun mal rasch zusammengefasst und das Kind mal beim Namen genannt, bzw, mal ein Merksatz als erste Definition des Begriffes Macht.

Max Webers Konzeption von Macht, seiner berühmt gewordenen Definition nach ist Macht.

Zitat
jede Chance,innerhalb einer sozialen Beziehung dem eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen,gleichviel worauf diese Chance beruht



In dieser Begriffsprägung wird Macht als eine asymmetrische Beziehung zwischen mindestens zwei Handlungssubjekten (A) und (B) verstanden.

Ja damit lässt sich was anfangen...Forschungsansätze, und ihre Definition von Macht lassen wir erstmal links liegen.

Und hier erstmal eine Pause.....the hunt


zuletzt bearbeitet 11.01.2011 13:46 | nach oben springen

#8

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 12.01.2011 17:39
von fredrock • 4.421 Beiträge

Die Macht als Gefühl, begleitet den Menschen ja seid je her.
Mehr noch als seine eigene Definition.
Kräfte die auf ihn wirken und umgekehrt, etwas was auf einen wirkt ist ein unangenehmes Gefühl, ist es doch erstmal eine eventuelle Bedrohung. Oder auch nur Einschränkung des eigenen Willens.
Die Macht die wir auf andere Anwenden können, sprich seinen Willen, wird dagegen als mehr als Hilfreich empfunden.
Es gibt doch nichts schöneres, wenn alles oder vieles so läuft, wie wir das gerne hätten.
Macht wird also zu einem Zentralen Begriff der Persönlichen Freiheit , dem eigenen Sein im allgemeinen.

Nicht verwunderlich wenn viele darin, Die ultimative triebfeder oder es als Definitives Ziel ansehen.
So schrieb Nietzsche über die Macht.

Zitat
„…Diese meine dionysische Welt des Ewig-sich-selber-Schaffens, des Ewig-sich-selber-Zerstörens … dies mein Jenseits von Gut und Böse, ohne Ziel, wenn nicht im Glück des Kreises ein Ziel liegt … Wollt ihr einen Namen für diese Welt? … Ein Licht für euch, ihr Verborgensten, Stärksten, Unerschrockensten, Mitternächtlichsten? … Diese Welt ist der Wille zur Macht – und nichts außerdem! Und auch ihr seid dieser Wille zur Macht – und nichts außerdem!“



Nur wo Leben ist, da ist auch Wille,aber wie sieht dieser Wille aus ?.
Die Evolution bietet Möglichkeiten der Erhaltung einer Spezies, der Wille zum Leben wird auch hier der Wille zur Macht, weil beides eines wird.

Schauen wir nochmal auf die Definition zurück.

Zitat
jede Chance,innerhalb einer sozialen Beziehung dem eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen,gleichviel worauf diese Chance beruht



Das kennen wir eigentlich nur zu gut, es verfolgt uns unser ganzes Leben lang.
Aber nicht nur der Macht ausübt hat Macht, auch der, auf dem Sie wirkt.
Hier fußt das ganze in "Herrschaft und Knechtschaft" ohne Knecht kein Herr, also eine Machtverlagerung, weil auch der Knecht Macht über den Herrn hat.
Macht ja keinen Sinn Macht auf etwas zu erbringen was es gar nicht gibt.
Hier wird der Begriff "Macht" zu einem verzerrten und wir sind Glücklich das der Macht Begriff Hand in Hand geht mit dem eigenen Willen.
Sich seinem Schicksal fügen oder dagegen Rebellieren ? auch dieses sind Punkte die uns unser ganzes Leben lang begleiten.

Der Wille zur Macht


zuletzt bearbeitet 26.01.2011 11:08 | nach oben springen

#9

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 30.01.2011 13:36
von fredrock • 4.421 Beiträge

Der Wille zur Macht


Beruht auf eine Individuelle Adaption von Werten.
Leider begegnen uns in der Presse oftmals Menschen die darin ihr Befriedigung finden Körperliche Macht gegenüber eines anderen Menschen auszuüben.

Auch finden wir solche Werte in der Sexualität, in unserem Job oder gegenüber unseren Mitmenschen und Kindern.
Was ist mir von Wert ist mir ein Ziel nachdem ich strebe?.

Adaption von Werten meint in erster Linie natürlich auch angelernte,
z.b. Menschen ohne Arbeit fühlen sich Wertlos in dieser Gesellschaft.
Gesellschaftliche Normen Definieren für viele Werte und Zielsetzungen in einem Individuellen Leben.
Sie sind wie Botschaften die wir jeden Tag unseres Lebens überall unbewusst sehen und die wie ein Virus in unserem Herzen wuchern.

Wir vertreten Gemeinschaftliche Werte stehen im Konsens.
Hier ist es nicht gerne gesehen solche Werte wirklich zu hinterfragen, könnte dieses doch zur Isolation und zum Verlust der Gemeinschaft führen.

Jean Paul Satre sagte,

Zitat
"Das Leben" habe ihn "'Die Macht der Dinge' gelehrt", so Sartre in einem Interview 1969, und: "Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch immer etwas aus dem machen kann, was man aus ihm macht. Heute würde ich den Begriff Freiheit folgendermaßen definieren: Freiheit ist jene kleine Bewegung, die aus einem völlig gesellschaftlich bedingten Wesen einen Menschen macht, der nicht in allem das darstellt, was von seinem Bedingtsein herrührt."



Werte die ich in mir Trage und die selben die ich in einer Gemeinschaft sehe, können niemals dieselbe Identität haben.
Freiheit oder Gerechtigkeit in mir, ist etwas völlig anderes wie dieselben Begriffe in einer Gruppe.

Im allgemeinen tue ich mich eh sehr schwer in dieser Welt von Werten zu sprechen,ich sehe nur Zielstzungen.
An denen man sich gefälligst beteiligt oder droht daran zu ersticken.

Werte...das ist etwas gänzlich anderes und obliegt in unserer Gesellschaft lediglich dem Individuum.

Nächster Schritt der Reise ins Nichts Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit,


zuletzt bearbeitet 30.01.2011 13:47 | nach oben springen

#10

RE: Nihil - Die Reise ins Nichts

in Der Garten des Geistes 31.01.2011 12:21
von fredrock • 4.421 Beiträge

Freiheit, Einheit, Brüderlichkeit und Gerechtigkeit,


Universelle Werte, sind sicher eine gute doktrine.

Aber nun ist es ja so, das es weitaus mehr Werte in unserem Leben gibt die uns weitaus näher stehen können.
Die uns erziehungs technisch sogar Definitiv näher stehen.

Shalom H. Schwartz hat mal eine Wertegruppe mit 10 Werten erstellt.

1. Self-Direction (Selbstbestimmung)
2. Stimulation (Anregung, Ansporn)
3. Hedonism (Suche nach Glück und Genuss)
4. Achievement (Erfolg, das Erreichte)
5. Power (Macht, Kraft)
6. Security (genauer: Safety, Sicherheit, Schutz)
7. Conformity (Gruppenzusammengehörigkeit und Gruppendruck)
8. Tradition
9. Benevolence (Wohlwollen, guter Wille)
10. Universalism (weltweite Gültigkeit)

Nun kann man fast wie im Restaurant sich seine Werte zusammen stellen, ich nehme mal die Nr1 und dann noch die Nr9 z.b.
Man bemerkt auch recht schnell das Werte an Grenzen stoßen müssen.
Meine Willentlichen Werte im Gegensatz mit andern .

Nun setzt man ja aber auch voraus, das jeder Mensch um seine Willentlichen Werte weiß, dem ist aber absolut nicht so.
Die meisten Menschen wissen gar nicht, warum sie dieses oder jenes wollen oder tun.
Oder sie Glauben es zu wissen.

Das streben ach Werten verhält sich genauso Ambivalent allem anderen Gegenüber
wie das Individuum gegenüber den Werten an sich .
Oder kann es zumindest

Aber unser Wille gerichtet nach Werten, ist unser aller Motor, was zu schließen lässt.
Der Mensch ist Ambivalent, so oder so, ob er gezielt gewisse Werte anstrebt oder Unbewusst dieses tut.

Der Mensch ist das Nebeneinander von gegensätzlichen Gefühlen, Gedanken und Wünschen.
Er ist „Sowohl/Als auch“ und somit relativ unberechenbar.

Der Mensch ist ein Oxymoron eine rhetorische Figur,ob nun als Einzel Wesen oder in der Masse.
Wenn ich einem Menschen gegenüber stehe, stehe ich auch vor allem einen Willentlichen Wesen gegenüber der je nach dem Handeln wird.

Aufgrund der Ambivalenz seines Seins, seiner Erfahrungsverarbeitung seines Willens des Strebens nach gewissen Werten.
Stehe ich immer einem nicht gänzlich unberechenbaren Menschen gegenüber.

Kommt ja schon mal vor, das gewisse Handlungen Gewisser Menschen uns zu Denken gibt the hunt
Aber zu Denken geben sollte einem nur ,das man sich darüber wundert.

Er ist „Sowohl/Als auch“ und somit relativ unberechenbar.


zuletzt bearbeitet 31.01.2011 12:29 | nach oben springen


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