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"Phishing-Radar" - gemeinsam gegen Online-Betrug

in Achtung Internet ! 02.01.2011 22:05
von fredrock • 4.421 Beiträge

Phishing-Mails sind nach wie vor ein beliebtes Werkzeug von Cyber-Kriminellen. Durch Tricks aus dem Bereich des Social Engineering sollen Internet-Nutzer zu Opfern verschiedener betrügerischer Strategien gemacht werden. Das Bundesverbraucherministerium und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ NRW) wollen nun Abhilfe schaffen und setzen dabei auf Informationsaustausch unter Betroffenen.

Phishing ist eine schon seit Jahren populäre Form der Online-Kriminalität. Durch betrügerische Mails sollen Benutzer mit allerlei Tricks - von der Warnung vor angeblichem Account-Diebstahl bis hin zu gefälschten Behörden-Schreiben - dazu gebracht werden, sensible Daten preiszugeben. Das können beispielsweise Banking-Daten sein, aber auch Login-Daten für Accounts bei beliebten Websites oder Online-Spielen.

Nach wie vor fallen viel zu viele Menschen auf derartige Betrugsversuche herein. Daher wollen die Behörden nun versuchen, Abhilfe zu schaffen. Zu diesem Zweck sollen Internetnutzer sich gegenseitig Informationen über aktuelle Kampagnen der Online-Betrüger zur Verfügung stellen. Im Rahmen eines neuen Angebots mit dem Namen "Phishing-Radar" sollen Verbraucher betrügerische Mails, die sie in ihrer Mailbox entdeckt haben, online stellen können. Dadurch sollen andere Benutzer, die die selben Mails erhalten, vor deren betrügerischer Natur gewarnt werden.

Die VZ NRW überwacht das Forum und verbreitet Warnungen vor den Phishing-Mails, unter anderem über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Zudem kontaktiert die Verbraucherzentrale auch die betroffenen Unternehmen, beispielsweise Banken.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) erklärte zum Start des neuen Forums: "Das Phishing-Radar bietet Verbrauchern eine leicht zugängliche Möglichkeit, sich über Risiken zu informieren und Fälle von Betrug schnell und unbürokratisch zu melden."

Wie erfolgreich das Projekt sein wird, ist fraglich. Eine maßgebliche Rolle dürfte dabei spielen, ob und in welchem Ausmaß Internetnutzer bereit sind, aktuelle Phishing-Mails beim "Phishing-Radar" einzustellen. Zudem müssten unerfahrene - und damit für derartige Betrugsversuche besonders anfällige - Nutzer über die Nutzung des "Phishing-Radars" aufgeklärt werden. Ob das gelingt? Man wird es sehen.

Quellen: AFP

Ein einfacher Tip sollte vielleicht einfach beherzigt werden,, NICHT DRUFF KLICKEN ihr Pfosten ?
Erstmal in wichtigen Sachen beim Anbieter auf deren Seite Informieren,, Gegebenenfalls,, selbst eine Mail verfassen, gilt jetzt beim O.Banking oder wenn man sowas braucht.

Und hier ist das Forum http://www.vz-nrw.de/UNIQ129400204816820...select=phishing


zuletzt bearbeitet 02.01.2011 22:08 | nach oben springen

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