#1

Wie sozial sind Soziale Medien?

in Achtung Internet ! 11.01.2011 18:56
von fredrock • 4.421 Beiträge

Social Media oder auch Web.2.0 die Entwicklung im www geht wohin ?
Eines ist sicher, das Social Web ist vor der Wirtschaft nicht mehr Sicher und steht bereits in diesem Jahr ,mehr als den je im Fokus der Unternehmen und Lobbyisten .

Man macht da Geld wo Menschen sind und dahin zieht es den Kapitalismus, wie die Fliegen zum Dreck.
Aber ist das Soziale Netzwerk nicht bereits vom Kapitalismus durchtränkt ?.
Der Anspruch auf sich Aufmerksam zu machen steigt standig mit dem Wachstum einiger Plattformen, hier gelten mittlerweile die gleichen Gesetze fur den Privaten, wie für die Wirtschaft.

Kritiker des Internets : Andrew Keen

Zitat
In seinem Buch The Cult of the Amateur (deutsch: Die Stunde der Stümper, Original 2007, deutsch 2008) kritisiert Keen mehrere aktuelle Entwicklungen des Internets, darunter auch freie, kollaborativ erstellte Webangebote wie Wikipedia. Keen wirft der Internetentwicklung unter anderem vor, durch Amateurinhalte die Kultur zu trivialisieren. Nach Ansicht von Keen fehlt vielen Benutzern des Internets die nötige gesunde Portion an Misstrauen gegenüber Dingen, die im Internet stehen. Dadurch verbreiten sich so, so Keen, Fehler und Lügen im Web wie Bakterien. In dem Zusammenhang befürchtet Keen auch, dass PR-Leute und Lobbyisten durch geschicktes Marketing eine zu große Kontrolle im Internet erlangen.

Neben dieser Kritik an der Entwicklung des Web 2.0 geht Keen in seinen Schriften zum Thema auch auf mögliche Urheberrechtsverletzungen und der Verbreitung von freier Software im Internet ein. Er beschreibt die positiven Vorstellungen vom Web 2.0, dass jeder am Internet mitwirken kann, als große Utopie ähnlich den Gesellschaftsvorstellungen von Karl Marx. Nach Ansicht von Keen wird das Internet allerdings entgegen dieser Utopie vor allem zur Selbstdarstellung (Narzissmus) genutzt. Die Technologie habe sich weiterentwickelt, der Mensch mit seinen Eigenschaften allerdings nicht.[4] Keen erklärt in Interviews allerdings, dass er absichtlich polemisiere (übertreibe) um die Probleme des Internets deutlich zu machen.[5]

Kenn wendet sich in letzter Zeit der Problematik der sozialen Netzwerke im Internet zu. Er kritisiert, dass viele Leute eigentlich davon genervt seien, es sei aber mittlerweile zum gesellschaftlichen Zwang verkommen, in solchen Netzwerken mitzuwirken.Quelle Wikipedia



Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung mit den Merkmalen: Eigenproduktion unter Bedingungen des Privateigentums als Produktionsmittel für die Masse.

Ist dies die neue Devise des neuen Internets, als Kapitalismus www 2.0. ?
Eines scheint gewiss, dem mainstream im Internet und seine Begleiterscheinungen,, scheinen die wenigsten Menschen noch gewachsen zu sein und das aus reinem Desinteresse.

Heute Kündige ich meinen Selbstmord auf Myspace an und Morgen meine Morde auf Facebook oder so..

Die Entwicklung der Medien kennen wir ja auch durch das Medium Fernsehn,, traurig genug aber lange nicht das Ende


zuletzt bearbeitet 11.01.2011 19:09 | nach oben springen

#2

RE: Wie sozial sind Soziale Medien?

in Achtung Internet ! 12.05.2011 20:41
von fredrock • 4.421 Beiträge

Bei der Auseinandersetzung von Facebook und Google scheint die Leitung des sozialen Netzwerks nicht vor unrühmlichen Methoden zurück zu schrecken. Jetzt sickerte durch, dass Facebook bei der PR-Agentur Burson-Masteller eine Hetzkampagne gegen Google in Auftrag gab. Es galt den Ruf von Google ein wenig in den Dreck zu ziehen.



Herausgefunden hatte dies die Redaktion des Magazins The Daily Beast. Zahlreiche Newsportale wurden dazu angehalten Gerüchte zu verstreuen, dass Google die Privatsphäre ihrer Nutzer verletzen würde. Die PR-Agentur Burson-Masteller bot dem Blogger Chris Soghoian sogar ihre Hilfe beim Verfassen eines kritischen Artikels an. Auf seinem Blog warnte er kurze Zeit später davor, dass ein Dienst von Gmail Dritten den Zugriff auf die Aktivitäten ihrer Kontakte erlauben würde. Man hoffte so einen Artikel bei einflussreichen Publikationen wie The Washington Post, Politico oder bei The Huffington Post erwirken zu können.

Google Social Search zeigt den Nutzern von Gmail tatsächlich die Empfehlungen ihrer Kontakte an. Wenn aber jemand ein paar Worte über einen Film oder ein Buch auf seinem Facebook-Profil verfasst, wird seinen Kontakten die Rezension ganz regulär angezeigt. Was hier normal ist, sollte bei den Google-Nutzern plötzlich verpönt sein. Der Informatiker Soghoian empfand den Wunsch nach einem negativen Bericht, als möchte jemand einen Elefanten aus einer Ameise machen, weswegen er sich erkundigte, in wessen Auftrag die Agentur arbeitet. Als das Unternehmen sich weigerte ihn zu informieren, beschloss der Blogger, die komplette Kommunikation zwischen ihm und dem Unternehmen zu veröffentlichen. Nachdem USA Today die Story brachte, konfrontierten Mitarbeiter von The Daily Beast Facebook mit den Fakten. Ein Sprecher von Facebook gab an, man misstraue seinem Rivalen und glaube, die Firma würde zu viele Informationen seiner Kunden preisgeben. Während Facebook den Deal mit der Marketingfirma zugab, war Google bislang zu keinem Statement bereit. Der Vorfall befände sich noch in interner Bearbeitung, weswegen man ihn noch nicht kommentieren könne. Offenbar möchte man dort keine schmutzige Wäsche waschen.

Bild-Quellen: engadget.com
Text-Quellen: gulli.com


zuletzt bearbeitet 12.05.2011 20:43 | nach oben springen

#3

RE: Wie sozial sind Soziale Medien?

in Achtung Internet ! 12.05.2011 21:12
von Die Schönheit der Vielfalt • 101 Beiträge

Es ist tatsächlich erschrekend, wie sehr Menschen manipuliert werden können. Die wichtigste Kernaussage des oben aufgeführten Zitates, war für mich, dass die Technologie sich weiterentwickelt, die Fähigkeiten und Eigenschaften des Menschen allerdings nicht. Und diese Entwicklung, dieses enorme Ungleichgewicht, geht meiner Meinung nach enorm schnell vorran.
Es ist noch leicht, sich über "Bild" Leser aufzuregen, oder über Verdummung zu reden. Das Internet geht aber noch viel weiter. Tägliche Informationenfluten von Leuten, die eigentlich kein Wissen habe und Ihre Halbwahrheiten dann weltweit verbreiten. Das dann große Unternehmen und manipulative Geschäftsleute dieses nutzen, ist logisch und vermutlich schon länger präsent.

Ich will garnicht wissen, wie es in ca 10 Jahren aussieht, aber es kann nur noch bergab gehen ...


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#4

RE: Wie sozial sind Soziale Medien?

in Achtung Internet ! 12.05.2011 21:22
von fredrock • 4.421 Beiträge

ich sehe ja eh, Alles als Manipulation an,, welches Sender auf Emotional gesteuerten Empfänger treffen lässt.
Denn was lernt man in der Technologie Internet und darüber hinaus ?.. schnell zu reagieren,eben über die schnelle Emotion.. das verfestigt sich denne mehr oder weniger als Wert im kopf und wird weitergetragen...Jeder will Jeden Vorsätzlich Manipulieren,, das liegt irgendwie in der Sache der Kommunikation an sich,, fragt sich nur .. zu welchen zweck


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#5

War nicht so gemeint

in Achtung Internet ! 14.05.2011 10:58
von fredrock • 4.421 Beiträge

War nicht so gemeint

Facebook gibt eine Kampagne gegen Google zu. Das Social Network verneint aber eine verleumderische Absicht. the hunt

Kleinmütig gestand das soziale Netzwerk Facebook am Donnerstag in den USA ein, eine wenig schmeichelhafte Kampagne gegen Internet-Gigant Google angezettelt zu haben. Allerdings habe nie die Absicht bestanden, Google damit zu verleumden. Die von Facebook engagierte PR-Agentur Burson-Marsteller, die 2008 die Präsidentschaftskampagne für Hillary Clinton betreute, sollte darauf aufmerksam machen, wie Google insgeheim Daten unter anderem von Nutzern des sozialen Netzwerks sammelt. Die Sache flog auf, als der amerikanische Anwalt und gelegentliche Google-Kritiker Christopher Soghoian die Mail-Korrespondenz mit der Agentur online stellte.

Statt sich dabei helfen zu lassen, Negativberichte über Google zu verfassen und bei renommierten Medien wie der „Washington Post“ oder der „Huffington Post“ zu platzieren, machte Soghoian die Angelegenheit publik.

Für das Unternehmen von Mark Zuckerberg ist das Eingeständnis in doppelter Hinsicht ein PR-GAU. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass gerade Facebook den Konkurrenten um Werbegelder mit Datenschutzvorwürfen anschmieren wollte. Nun aber wurde die Schmutzkampagne zeitgleich mit einem peinlichen Datenleck offenbar. So hatten Anbieter von Facebook-Apps theoretisch Zugang zu den kompletten Profildaten der Mitglieder – und zwar bereits seit vier Jahren.

Die PR-Agentur Burson-Marsteller räumte am Donnerstag ein, dass mit der Aktion gegen die selbst aufgestellten Transparenzregeln verstoßen wurde, weil der Auftraggeber im Dunkeln blieb. Zugleich teilte die Agentur mit, nicht länger für Facebook zu arbeiten. Die Chefin des amerikanischen Public-Relation-Verbandes Rosanna Fiske forderte in „USA Today“ die Technologiefirmen dazu auf, zu einem fairen Wettbewerb zurückzukehren und sich darauf zu besinnen, „dass die Kunden genaue und wahrheitsgemäße Informationen erwarten“.

Die Zeitung „US Today“ hatte bereits vor einigen Tagen Wind von der Anti-Google-Kampagne bekommen, ohne allerdings den Urheber zu kennen. Auch über Microsoft oder Apple war spekuliert worden. Erst als die Internetzeitung „The Daily Beast“ Facebook mit Beweisen konfrontierte, folgte das Eingeständnis.

Facebooks Kritik an Googles Social-Circle-Dienst ist nicht einmal aus der Luft gegriffen. Tatsächlich lassen sich über die GoogleMail-Konten die Zugänge zu Netzwerken wie Facebook, Twitter und Flickr verbinden. Dies geschieht auch für deutsche GoogleMail-Nutzer in den Google-Kontoeinstellungen über den Menüpunkt „Verbundene Konten“. Google wirbt damit, dass man dadurch bei einer Internetsuche auf einen Blick sehen kann, welche Informationen die Freunde im Internet weitergegeben haben. Bei einer Suche nach einem Restaurant werden so Empfehlungen von Freunden in einem verbundenen Netzwerk mit angezeigt. Blogger Soghoian stuft Social Circle laut „New York Times“ als harmlos ein.

Die Schmutzkampagne schadet indes auch der Bloggerszene. Interessengesteuerte oder bezahlte Meinungsbeiträge in Foren und Blogs sind seit langem ein Ärgernis. Christopher Soghoian war nicht der Einzige, den die Agentur angesprochen hatte.


Kurt Sagatzhttp://www.tagesspiegel.de/medien/...nt/4172672.html


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